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Berufsfeuerwehr der Stadt Dortmund

Feuerwehr Dortmund > Berufsfeuerwehr


  • Die Berufsfeuerwehr der Stadt Dortmund ist mit einer Stärke von etwa 960 Mann eine der größten in NRW


  • Es steht ein moderner Fuhrpark aus ca. 150 Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen zur Verfügung


  • Geleitet wird die BF Dortmund seit Januar 2009 vom Direktor der Feuerwehr Dipl.-Ing. Dirk Aschenbrenner


  • Er ist der 9. Feuerwehrchef in Dortmund seit der Gründung der Feuerwehr Dortmund im Jahre 1901


  • Die Feuerwehr ist als "Stadtamt 37" in die Verwaltung der Stadt Dortmund integriert


  • Fahrzeuge und hauptamtliches Personal sind auf 9 Wachen im Stadtgebiet verteilt



Alarm- und Ausrückeordnung (AAO)
In der Regel rückt der erste Abmarsch mit ELW1 (Zugführer (C-Dienst), LF 16/12 (mit Staffelbesatzung) und DLK 23/12 aus. Dieser Fahrzeugverband wird auch "Grundschutzeinheit" genannt und ist auf jeder Wache vorhanden. Auf den Wachen 1, 2 und 4 steht ein zusätzliches LF 16/12 bereit, um den Grundschutz auf Zugstärke zu bringen ODER zur Verstärkung anderer Einheiten in andere Stadtbezirke auszurücken. Sind mindestens 2 Grundschutzeinheiten (und ggf. Sonderfahrzeuge) alarmiert, rückt der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) mit einen ELW 2 von der FW1 zusätzlich aus und übernimmt die Leitung des Einsatzes (im gesamten Stadtgebiet). Dies wäre zum Beispiel beim Einsatzstichwort "F_Feuer2" der Fall. Dann wird meistens auch noch der zuständige Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr direkt im 1. Abmarsch mit alarmiert.


A-, B-, C-Dienst-Konzept

Das ABC-Konzept bezieht sich auf die Führungsebene der Feuerwehr Dortmund und unterteilt diese in Stufen je nach Einsatzgrad:

• C-Dienst

Ist der Zugführer der bei jedem Einsatz mit ausrückt. (Jede Wache hat somit einen C-Dienst). Es gibt allerdings Ausnahmen. Bei Kleineinsätzen rückt z.B. nur ein LF aleine aus. Seit August 2003 rückt der C-Dienst mit einem eigenen ELW 1 (ähnlich ELW 2-1) aus und führt den Zug an. Eigens dafür wurden 10 Fahrzeuge dieses Typs beschafft.

• B-Dienst
Ist der Verbandführer der Feuerwehr Dortmund. Stationiert auf der Hauptwache (FW 1). Fahrzeug ist ein ELW 2 auf MB Sprinter. Er rückt im gesamten Stadtgebiet aus, wenn z.B. mindestens 2 Löschzüge alamiert sind oder z.B. bei Einsatzstichworten wie "F_Feuer2" oder "TH_Pers_eingekl1"

• A-Dienst
Steht für die oberste Führungsebene der FW Dortmund. In der Regel der Amtsleiter oder seine Vertreter. Rückt aus, wenn 3 oder mehr Löschzüge zu einer Einsatzstelle alarmiert werden.

Die Spezialeinheiten der Feuerwehr Dortmund (SEs)
Von den sogenannten Spezialeinheiten der Feuerwehr Dortmund werden Sonderaufgaben übernommen, die in der heutigen Zeit von einer Großstadtfeuerwehr bewältigt werden müssen. Dazu gehören unter anderem der Umweltschutz und die Höhenrettung. Den SEs sind jeweils spezielle Fahrzeuge zugeordnet. Folgende Spezialeinheiten gibt es in Dortmund:

Spezialeinheit Führung (SE-F)
Die SE-F setzt sich aus Kameraden von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr zusammen. Primär steht der SE-F der ELW3-Sattelzug zur Verfügung Dieser kann bei Bedarf durch die alten AB-BEL ergänzt werden.
Die SE-F bildet auch den Katastrophenstab Nord des Regierungsbezirks Arnsberg für das Land NRW. Doch auch bei Großschadenslagen innerhalb Dortmunds werden die Kollegen der SE-F alarmiert und richten
dann z.B. vor Ort eine mobile Einsatzleitstelle ein.

  • Standort: Feuer- und Rettungswache 1


Spezialeinheit Atemschutz (SE-A)
Der "Fachbereich Atemschutz" besteht in Dortmund aus 2 Atemschutzwerkstätten an den Feuerwachen 2 und 8. Es stehen "Atemschutz-Gerätewagen" in Form eines Abrollbehälters (AB-A) auf Wechselladerfahrzeug (WLF) zur Verfügung. Diese dienen der Versorgung von Einsatzstellen mit frischen Atemschutzgeräten, bzw. deren Austausch vor Ort oder an Wache.

  • Standorte: Feuer- und Rettungswache 2 und 8


Spezialeinheit Bergung (SE-B)
Diese Einheit besteht aus einem WLF mit AB-technische Rettung (AB-TR) und dem Dortmunder Feuerwehrkran. Der AB-TR ähnelt einem Rüstwagen 2. Die SE-B ist aus dem früheren Bergungszug hervorgegangen.
Ergänzt werden kann die SE-B noch durch die Abrollbehälter-Rüst 1 & 2, auf denen Bau- und Rüstmaterial verlastet ist.

  • Standort: Feuer- und Rettungswache 1


Spezialeinheit Taucher (SE-T)
Gegründet wurde die SE-T bereits im Jahr 1967. Primäre Aufgabe der SE-T ist die Wasserrettung. Dafür steht eine Gruppe von Spezialisten, der Gerätewagen-Wasserrettung und ein Bootsanhänger zur Verfügung.
Als Reserve dient der alte AB-Wasserrettung. Stationiert ist die SE-T in Nähe des Dortmunder Hafens.

  • Standort: Feuer- und Rettungswache 2


Spezialeinheit-Höhenrettung (SE-H)
Die SE-H ist eine der jüngeren Spezialeinheiten der Feuerwehr Dortmund. Ihre Aufgabe ist die Rettung aus allen Höhen- und Tiefenlagen, wie z.B. Baukräne oder Baugruben. Die Ausrüstung der speziell ausgebildeten Höhenretter ist auf dem Gerätewagen-Höhenrettung verlastet.

  • Standort: Feuer- und Rettungswache 4


Spezialeinheit-ABC-Abwehr (SE-ABC)
Zusammen mit dem ELW (Umweltdienst) bilden die beiden WLF mit AB-Öl und AB-G diese Spezialeinheit. Ergänzt werden kann sie mit dem AB-Faß. Sie wird bei ABC-Gefahren für Mensch und Umwelt alarmiert und rücken von der Feuerwache-Eichlinghofen aus. Zusätzlich ist sie für Bombenfunde im Stadtgebiet Dortmunds zuständig.

  • Standort: Feuer- und Rettungswache 8


Spezialeinheit-Dekontamination (SE-Dekon)
Die SE-Dekon ist ein Bestandteil der SE-ABC und wird durch die Löschzüge 11, 18, 23 und 24 der Freiwilligen Feuerwehr und die Feuerwache 8 der Berufsfeuerwehr gestellt. Dazu gehören mehrere Abrollbehälter (AB-Dekon) und LF-L mit Sonderausrüstung zur Dekontamination von Personen und Geräten.

  • Standorte: Feuer- und Rettungswache 8, Löschzüge 11, 18, 23 und 24


Spezialeinheit Löschboot
Am Hafenstützpunkt (Wache 10) ist das Löschboot "Dortmund" stationiert. Dieses wird bei Bedarf durch speziell geschultes Personal der Feuerwache 2 besetzt.

  • Standort: Hafenstützpunkt (Wache 10)


FREIWILLIGE FEUERWEHR

Spezialeinheit Löschwasserversorgung (SE-LW)

Durch 4 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund (LZ 15, 17 und 20, 22) wird die sogenannte Spezialeinheit-Löschwasserversorgung gestellt. Diese kommt z.B. bei Einsatz des TKM oder Wasserförderung über lange Wegstrecken zum Einsatz. Die SE-LW ist geographisch in die Komponenten NORD (Löschzug 20 und 22) und SÜD (Löschzug 15 und 17) unterteilt. Die Dienstanweisung der Feuerwehr Dortmund sieht bezüglich der Sonderfunktion Löschwasserkomponente auch überörtliche sowie überregionale Hilfeleistungen im Bereich der Löschwasserversorgung und des Hochwasserschutz vor. Um ihren umfangreichen Anforderungen gerecht werden zu können sind die beteiligten Löschzüge mit umfangreicher Technik ausgestattet.

  • Standorte: Löschzug 15 + 17 und Löschzug 20 + 22


Spezialeinheit Versorgung (SE-V)
Für die wichtige Aufgabe der Einsatzverpflegungwurde die Spezialeinheit Versorgung (SE-V) gegründet. Sie ist dem Löschzug Hombruch (16) der Freiwilligen Feuerwehr angegliedert.
Im Rahmen einer Umbauphase wurde im Gerätehaus eine Aufwärmküche mit umfangreicher Technik eingebaut. Für den Transport der Verpflegung zum Einsatzort stehen dem LZ 16 ein PKW und ein LKW zur Verfügung.

  • Standort: Löschzug 16 (Hombruch)

Funk- und Alarmierungstechnik bei der FW Dortmund

• Im 2m-Funk werden Handfunkgeräte vom Typ "Motorola GP900-11b" verwendet
• Zur Alarmierung werden die Motorola-DMEs "Firestorm 1 -3" & "Scriptor LX2" genutzt

   


Info zum Atemschutz bei der Feuerwehr Dortmund
In Dortmund werden einheitlich Atemschutzgeräte vom Typ "AUER AIR MaXX" mit "AUER S3-Maske" und Überdruck-Lungenautomat  "Auto MAXX" verwendet. Abgerundet wird das "Paket" mit 6,8-L-Atemluftflaschen
von Dräger oder MSA Auer (befüllt mit 300 bar) in leichter Ausführung.

Ein weiteres hilfreiches Detail, welches bis November 2013 an den Atemschutzgeräten montiert war, ist das sogenannte "ICU". Eine elektronische Einheit zur Überwachung des Restdrucks, der errechneten Resteinsatzzeit und der Umgebungstemperatur. Das ICU enthält ebenfalls einen Bewegungslossensor ("Totmannwarner").

Aufgrund von sicherheitstechnischen Problemen ist das ICU im November/Dezember 2013 dann wieder durch herkömmliche Manomenter für den Flaschendruck ersetzt worden.

Um den vorherigen Sicherheitsstandard, im Sinne eines Totmannwarners wiederherzustellen sind nun Seit Juni 2014 alle PA-Geräte der Feuerwehr Dortmund mit dem Bewegungslossender "MotionScout" der Firma MSA Auer ausgestattet. (Siehe rechtes Bild)


BILDERGALERIE "Atemschutz"


    

Die Feuerwehr Dortmund verfügt über ca.
600 Atemschutzgeräte !

Die Spezialeinheit-Atemschutz (SE-A) verantwortet die Versorgung mit Atemschutzgeräten aller Einsatzkräfte. Dafür stehen 2 Atemschutzwerkstätten (FW 2 & 8) zur Verfügung.
Zur Versorgung der Einsatzstellen mit Atemschutzgeräten hält die Feuerwehr Dortmund 2 Abrollbehälter-Atemschutz (AB-A auf WLF) vor.

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