Hilfeleistungslöschfahrzeug (LF 16/12) Dortmund (Generation 2002) - Feuerwehr-Dortmund.net

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Hilfeleistungslöschfahrzeug (LF 16/12) Dortmund (Generation 2002)

Feuerwehr Dortmund > Besondere Fahrzeuge



Nachtrag Februar 2016:

Derzeit findet die Einführung der Nachfolgegeneration des "Dortmunder HLF" (Generation 2015) statt.


Die Fahrzeuge der 2002er-Generation werden beim Hersteller aufwändig generalüberholt, ein wenig modifiziert und dann an ausgewählte Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund übergeben.

Dort werden Sie nach viele Jahre den einsatztaktischen Wert der ehrenamtlichen Einheiten erhöhen.


Speziell für die Anforderungen an die FF wird die Beladung und die Aufbaueinteilung beim Hersteller modifiziert.
So wird zum Beispiel der Sprungretter vonder Beladeliste gestrichen um Platz für andere Ausrüstungsgegenstände zu schaffen.

Juli 2017:

Aktuell läuft die "Überarbeitung" und Verteilung der ehemaligen BF-HLFs an die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr. Einige Einheiten haben bereits ein solches Fahrzeug
erhalten.

Hier am Beispiel des "LF 16-9", welches jetzt beim Löschzug 25 (Eving-Brechten) stationiert ist:






Weg vom Typenmix, hin zu einem einheitlichen Löschfahrzeug für Berufswehr und Freiwillige Feuerwehr! In Dortmund wurden im Jahr 2002 14 dieser neuen LF 16/12 beschafft.

Entwickelt wurden sie von einem eigenen Arbeitskreis.

Daten & Faken:

  • Trennung der Beladung in "Schwarz-Weiß" Bereiche

  • Ausreichende Motorleistung (279 PS/205 KW bei 6,4 Liter Hubraum) für den  Stadtverkehr, damit Beschleunigung bis auf 60 km/h wie ein Personenkraftwagen

  • 14.000 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht

  • Energiesparende Technik (Euro II Motor, biologisch abbaubares Öl)

  • Antrieb über Automatikgetriebe zur Entlastung des Fahrers bei Alarmfahrten

  • Straßenantrieb mit Hinterachssperre ermöglichen günstigen Wendekreis

  • Akustische Rückfahreinrichtung

  • Zusätzliche Rückfahrscheinwerfer

  • Zusätzliche Umfeldbeleuchtungen und Sicherheitsbeleuchtung zur Sicherung der  Einsatzkräfte an den Einsatzstellen

  • Geringe Entnahmehöhen der Geräte mit ausreichenden Auftritthilfen, elektropneumatisch  absenkbare Leitern (Gewicht 75 Kilogramm)

  • Durch Tieferlegung der Geräteräume wird eine günstige Schwerpunktlage und somit ein  günstiges Fahrverhalten erreicht.

  • Lackierung in Feuerwehrrot RAL 3000 mit aufgeklebten gelben Warnstreifen


Der Fahrzeugtyp DaimlerChrysler ATEGO ist nach Auswertung einer europaweiten Ausschreibung ausgewählt worden. Dieser Fahrzeugtyp erfüllt alle Anforderung an ein Dortmunder Löschfahrzeug und ist im Vergleich aller Anbieter das preisgünstigste Fahrzeug.

Der feuerwehrtechnische Aufbau ist nach Auswertung einer europaweiten Ausschreibung an die Firma Schlingmann in Dissen am Teutoburger Wald vergeben worden. Die Umsetzung der Ausstattungs- und Handhabungswünsche wurde ebenfalls durch die Firma Schlingmann realisiert, die im Preisvergleich aller Anbieter der preisgünstigste war. Die Fahrzeuge werden auf die Wachen der Berufsfeuerwehr verteilt. Der Beschaffungspreis für ein einsatzbereites Löschfahrzeug beträgt 270.000 Euro und setzt sich aus den Einzelkomponenten Fahrgestell, Aufbau und Beladung zusammen.

PRESSE-INFO
Einen ausführlichen Bericht über das LF 16/12 "Typ Dortmund" finden Sie in der
Ausgabe September 2003 des Feuerwehr-Magazins auf den Seiten 66 - 70 !!

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